Trotz großem Kampf erfolglos

Tischtennis, Verbandsliga West: TTV Hildburghausen 90 - Gothaer SV 6:9

Am 11.02. empfingen die Hildburghäuser zum zweiten Rückrundenspiel den Aufstiegskandidaten aus Gotha. Auf heimischer Seite standen die Vorzeichen nicht gut, denn man musste krankheitsbedingt auf Spitzenspieler Ferry Schulz verzichten und dafür mit Moritz Stammberger aus der zweiten Mannschaft antreten, der den Ausfall von Schulz bestmöglich kompensierte. Als die Gäste jedoch auch ohne Nummer 1 und zudem ohne Nummer 3 anreisten, schöpfte das Team um Christian Weiße neue Hoffnung. Dass das Spiel dann doch knapp verloren wurde, lag auch an den starken Ersatzspielern auf Seiten der Gäste.

Die Doppel verliefen vielversprechend. Sorg/Truckenbrodt blieben gegen Händly/Hoffmann genau wie Weiße/Behnke gegen Schielke/Hay ohne Satzverlust erfolgreich. Fritz/Stammberger kämpften sich nach einem 0-2 Satzrückstand gegen Langer/Gerlach noch einmal zurück, unterlagen jedoch im Entscheidungssatz denkbar knapp mit 9:11. Im Anschluss wurden die Punkte im oberen Paarkreuz geteilt. Dominik Sorg erkämpfte sich gegen Schielke einen 3:1-Erfolg, während Kapitän Christian Weiße dem Spitzenmann aus Gotha, Sebastian Händly, nach vier Sätzen gratulieren musste. In der Mitte wurde es dann spannend. Zunächst hielt Mathias Behnke mit einem ungefährdeten Sieg gegen Heiko Langer seine Farben in Front, bevor Truckenbrodt nach großem Kampf sein Spiel, unglücklich mit 9:11 im fünften Satz gegen Gerald Hay, abgab. Die weitere Führung wurde dann im unteren Paarkreuz verspielt, denn sowohl Moritz Stammberger als auch Rainer Fritz hatten gegen Gerlach und Hoffmann klar das Nachsehen. Der Spielstand zur Halbzeit lautete also 4:5 und die Gäste konnten ihre Führung in der zweiten Einzelrunde ausbauen. Im Duell der Spitzenspieler verschlief Dominik Sorg gegen Händly den ersten Satz, versuchte sich dann zurück ins Spiel zu kämpfen aber unterlag nach hochklassigen Ballwechseln jedoch trotzdem in drei Sätzen. Ähnlich erging es Christian Weiße in seinem Spiel gegen Schielke, der stark aufspielte und dem Kapitän der Hildburghäuser keinen Satz ließ. Anschließend gingen Julian Truckenbrodt gegen Heiko Langer und Mathias Behnke gegen Gerald Hay an die Tische. Behnke löste seine Aufgabe mit Bravour, indem er einen 3:7-Rückstand im fünften Satz in einen 11:8-Erfolg ummünzte. Anders lief es bei Truckenbrodt, der leider unter seinen Möglichkeiten blieb und knapp unterlegen war. Rainer Fritz ließ jedoch die Hoffnung der Kreisstädter nicht sterben und blieb gegen Gerlach in vier Sätzen erfolgreich, bevor Lennart Hoffmann auf Gothaer Seite mit einem Erfolg über Stammberger die 6:9-Niederlage für die Hausherren besiegelte. (Dodo)

TTV HBN: Sorg (1,5) Weiße (0,5) Behnke (2,5) Truckenbrodt (0,5) Fritz (1) Stammberger 

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Tischtennis: Spiel mit!

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